Nachdem sich die Stadt Augsburg für ein Wasserkraftwerk am Hochablaß entschieden hat, spricht die Bürgerinitiative „Rettet den Hochablaß“ von einer „Symbolpolitik reinsten Wassers“. Auch könne von einer „umfassenden und rechtzeitigen Bürgerinformation“ keine Rede sein, denn es habe nicht eine öffentliche Informationsveranstaltung zu diesem Thema stattgefunden.
Ein "schwachrentables Kraftwerk" soll "nach Jahren des Planungsstillstands in größter Eile ausgerechnet in den historischen Hochablaß implementiert werden" und "auch noch an einer Stelle, an welcher der Fluss Lech auf und Lech ab das geringste Wasseraufkommen hat" – so schreibt es die Intiative „Rettet den Hochablaß“ jetzt in einer Pressemitteilung. Man habe rechtzeitig Alternativen genannt, die – so heißt es – „bei gleichem Energieertrag ganz erheblich kostengünstiger sind und den Hochablass unberührt lassen“. Jetzt wolle man das Projekt kritisch in die Zukunft begleiten und für eine bürger- und ökologiefreundliche Umsetzung sorgen. Zumindest bleibe den Bürgern aber ein teures Ratsbegehren erspart – "dessen publizistische Vehemenz die Möglichkeiten der Initiative zur Darstellung der eigenen Position wohl gewissen chancenlos gelassen hätte". Interessierte werden unter anderem auf die facebook-Seite „Hände weg vom Hochablass“ verwiesen.
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