Im Fall des Augsburger Polizistenmordes gibt es Medienberichten zufolge einen vierten Haftbefehl. Es handelt sich dabei um eine Frau, die über Jahre hinweg die Geliebte des Mordverdächtigen Raimund M. gewesen sein soll. Die Ermittler vermuten, dass die Geliebte über die Pläne der Brüder informiert war und auch von ihren Waffenlagern wusste. Ein zurückgelassener Handschuh am Tatort im Siebentischwald führte die Ermittler zu der Frau.
In diesem seien DNA-Spuren gefunden worden. Sie ist derzeit aber nicht in Untersuchungshaft. Die Frau sei gegen Auflagen auf freien Fuß gesetzt worden, heißt es. Nach wie vor in Untersuchungshaft sitzt die 31-jährige Tochter von Raimund M.. Bei ihr zu Hause im Keller hatte die Polizei bei einer Durchsuchung mehrere Waffen gefunden – unter anderem drei Kalaschnikows. Ihr Vater und ihr Onkel sollen die Waffen dort untergestellt haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die 31-Jährige wusste, was bei ihr lagert. Das hat die Tochter nach anfänglichem Schweigen inzwischen auch eingeräumt. Sie sagt aber, dass sie zuerst nichts ahnte und die Waffen erst einige Tage nach der Verhaftung ihres Vaters entdeckte.
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