Das Bistum Augsburg steht offenbar vor einem drastischen Umbruch: Wie die "Augsburger Allgemeine" in ihrer Samstagsausgabe berichtet, sollen bis zum Jahr 2025 die derzeit rund 1.000 Pfarreien auf etwa 200 Seelsorge-Einheiten reduziert werden. Außerdem soll es nach diesem Bericht sogenannte Wort-Gottes-Feiern, also Gottesdienste ohne Priester, nur noch in Ausnahmefällen geben, zum Beispiel in Altersheimen. Und, so berichtet die Zeitung weiter: Die bisher gewählten Pfarrgemeinderäte sollen pastoralen Teams unter Leitung des Pfarrers weichen. Die AZ bezeichnet diese Pläne als "bisher geheim gehalten". Am Montag, so heißt es, wird Bischof Konrad Zdarsa sie der Dekanekonferenz vorstellen.
Der Sprecher der Diözese, Markus Kremser, wird in der Zeitung mit den Worten zitiert: "Dieser Prozess wird Kraft kosten, Kreativität verlangen und auch Kompromisse."
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