Münchner Erzbischof Kardinal Marx verspricht beim Verkauf von Weltbild sozialethisch vorzugehen
Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, hat jetzt seinen Generalvikar angewiesen, alles Erforderliche zu tun, damit die – so wörtlich- kirchlichen und sozialethischen Aspekte eines möglichen Verkaufs der Verlagsgruppe Weltbild in Augsburg im Blick bleiben. Das teilte er jetzt in der Pressemitteilung mit.
„Wir stehen in der Tradition der Katholischen Soziallehre. Dies verpflichtet uns zu einem verantwortungsvollen und fürsorglichen Verhalten gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Angehörigen,“ sagte Marx. Er sei sich sicher, dass sein Generalvikar Peter Beer in seinem Sinne handeln werde. Wie berichtet hatte die Bischofskonferenz beschlossen den Verkauf der Verlagsgruppe auf den Weg zu bringen. In jüngster Zeit hatten Berichte über Umsätze, die "Weltbild" mit erotischer und esoterischer Literatur macht, für Kritik an den kirchlichen Eigentümern - aber auch innerhalb der Kirche selbst - gesorgt.

