manroland: Keine Staatshilfen, aber dafür mögliche Investoren
Für den insolventen Augsburger Druckmaschinenhersteller manroland wird es so schnell keine staatlichen Bürgschaften geben. So heißt es jetzt von Seiten des Bayerischen Wirtschaftsminister Zeil. Beim Krisentreffen im Rathaus machte er klar, dass nicht die Zeit wäre über Staatshilfen zu sprechen. Bevor der Staat einspringt, wären zunächst die Gesellschafter und die Banken gefragt. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer sieht das anders.
Er hatte bereits am Wochenende Bürgschaften in Aussicht gestellt. Vorausgesetzt es wird ein Investor für das insolvente Unternehmen gefunden. Laut Insolvenzverwalter Werner Schneider gäbe es schon Interessenten. Namen wollte er keine nennen. Denn laut Schneider müsse man die Ernsthaftigkeit der Interessenten erst noch prüfen. Man werde in dieser und der nächsten Woche erste Gespräche führen. Außerdem hat er angedeutet, dass der Konzern mit seinen 6.600 Beschäftigten in die zwei Bereiche aufgeteilt werden könnte - in Zeitungsdruck und Bogenoffset.

