AKW Gundremmingen: Mauer soll vor Terrorakten schützen
Eine zehn Meter hohe und 85 Zentimeter dicke Mauer aus Stahlbeton soll künftig das atomare Zwischenlager Gundremmingen vor Terrorakten schützen. Grund für diese Maßnahme sind Sicherheitsbedenken des niedersächsischen Umweltministeriums. Demnach gibt es Erkenntnisse über mögliche Bedrohungen. Auch an allen anderen deutschen Zwischenlager-Standorten sollen die Sicherheitsvorkehrungen erhöht werden.
Der Gundremminger Gemeinderat hat der Baumaßnahme bereits zugestimmt, wenngleich sich die Gemeinderäte wegen fehlender Hintergründe irritiert zeigten. Laut Bürgermeister Wolfgang Mayer sei der Bau der Schutzmauer keine freiwillige Maßnahme des Betreibers. Die Kosten, für die der Energieversorger aufkommen muss, belaufen sich auf mehrere Millionen Euro.

