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15.12.2011

Studierende kritisieren Umgang mit Studiengebühren

Die Studierenden der Uni Augsburg gehen auf die Barrikaden und kritisieren den Bayerischen Wissenschaftsminister sowie wie ihre eigene Hochschule scharf. Sie schreiben in einer Pressemitteilung, dass es nicht angehen könne, dass über 61 Millionen Euro an Restmitteln aus Studiengebühren auf den Konten der bayerischen Unis ungenutzt brachliegen – in Augsburg sind es fast acht Millionen.

Die Studenten seien zwar prinzipiell gegen Studiengebühren, wenn sie aber schon Geld zahlen, wollen sie aber wenigstens im Sinne einer Verbesserung der Studienbedingungen profitieren, heißt es. Die Studierenden haben bei der Verteilung der Gebühren ein Mitspracherecht. Wie berichtet haben sie in der letzten Woche den Bau einer Begegnungsstätte blockiert, da ihnen das Geld darin angelegt, nicht sinnvoll erscheint.