Urteil im Aichacher Messerstecher-Prozess fällt erst im nächsten Jahr
Ein Urteil im Aichacher Mordprozess soll erst im kommenden Jahr fallen. Angeklagt ist ein 47-jähriger Mann aus Aichach, der im März seine Ehefrau mit 79 Stichen getötet und sie dann samt Föhn in die Badewanne gelegt haben soll. Der Mann muss sich seit November vor dem Augsburger Landgericht verantworten.
Auch nach dem neunten Verhandlungstag ist weiterhin unklar, ob es sich um Mord oder Totschlag handelt. Der mutmaßliche Täter soll mit den drei Kindern getrennt von seiner Ehefrau gelebt haben. Als sie zwei der Kinder zurück bringen wollte, soll der unter starken Antidepressiva stehende Mann die Tat begangen haben. Die Frau starb noch in der Wohnung. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er die Trennung nicht akzeptieren wollte. Für Januar sind bereits weitere Verhandlungstermine angesetzt.

