Weltbild-Verlag: Verkauf soll nach bestimmten Regeln erfolgen
Beim Augsburger Weltbild-Verlag wird derzeit nichts dem Zufall überlassen. Die Aufsichtsräte wollen zu Jahresbeginn Regeln ausarbeiten, nach denen der Verkaufsprozess gestaltet werden soll. Das Papier werde dann Ende Februar den Eigentümern vorgelegt. Der Verlag gehört zwölf deutschen Bistümern, dem Verband der Diözesen Deutschlands und der Soldatenseelsorge.
Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, hat bereits zu Beginn der Woche erklärt:“ Wir stehen in der Tradition der Katholischen Soziallehre. Dies verpflichtet uns zu einem verantwortungsvollen und fürsorglichen Verhalten gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Angehörigen.“ Interessenten für das Unternehmen gäbe es bereits. Unter anderem Karstadt und Douglas/Thalia.

