manroland: Verhandlungen werden immer konkreter
Für den insolventen Augsburger Druckmaschinenhersteller manroland gibt es Hoffnung auf Rettung. Der Insolvenzverwalter Werner Schneider erklärte, die Aussichten Investoren zu finden, hätten sich weiter verbessert. In den vergangenen Tagen hat Schneider zahlreiche Gespräche mit Interessenten geführt, heißt es in einer Pressemitteilung. Es liegen inzwischen ernsthafte Interessensbekundungen für alle drei Produktionsstandorte in Augsburg, Offenbach und Plauen vor. Die Verhandlungen laufen kontinuierlich weiter.
Ziel sei es, bis zum Ende des vorläufigen Insolvenzverfahrens am 31. Januar 2012 einen Verkauf wesentlicher Teile des Unternehmens zu erreichen, um auf diese Weise eine Fortführung des Geschäftsbetriebes und einen Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze zu sichern. Angesichts des Interesses von möglichen Käufern sei diese Ziel auch realistisch. Indes läuft die Produktion an den deutschen Standorten ohne Einschränkungen weiter. Nach dem aktuellen Auftragsbestand ist die Produktion auch über den 31. Januar hinaus sichergestellt.

