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21.12.2011

OB Gribl stellt sich vor Integrationsbeirat und gegen Parteikollegen Schmid

Der Augsburger Oberbürgermeister Kurt Gribl hat sich jetzt zu den Aussagen des CSU-Politikers Gerhard Schmid bezüglich des Integrationsbeirates geäußert. Der hatte die Abschaffung des Beirates gefordert und von einem „Tummelplatz“ von wenigen Funktionären gesprochen, die „aggressive politische Demonstrationen“ organisieren und „Separationstendenzen“ verstärken.

Die Behauptung, der Beirat sei „politisch gefährlich“ ist unzutreffend, schreibt Gribl und eine Abschaffung sei nicht der richtig Weg, um Integrationsarbeit aktiv zu gestalten. Die Zielvorgabe, dass aus „Migranten Deutsche und Europäer werden müssen, sei eine – so Gribl- mit den Integrationsgedanken nicht zu vereinbarende Assimiliation.  Und die Bedienung des Klischees von angeblich türkischen Rassisten populistisch. Schmid verwende hier eine Terminologie, die er  den von ihm ins Visier genommenen Gruppierungen vorwirft und die aufwiegelnden Charakter hat – er zündele auf unverantwortliche Art und Weise. Dennoch – so Gribl – müsse der Beirat in seiner gegenwärtigen Zusammensetzung und in seinem Agieren überdacht werden. Denn er dürfe keine Plattform für parteipolitische Auseinandersetzungen sein.