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21.12.2011

Senioren-Minijobber: Wenn das Geld hinten und vorn nicht reicht

Immer mehr Senioren in der Region brauchen einen Nebenjob, um finanziell über die Runden zu kommen. Das schreibt die IG Bau jetzt in einer Pressemitteilung. Nach Angaben der Gewerkschaft sind in und um Augsburg fast 2300 Rentner als Mini-Jobber beschäftigt . Damit stieg die Zahl derer in den letzten acht Jahren um 33 Prozent.

Thomas Ruckdäschel von der IG Bau sagte in diesem Zusammenhang, dass viele im Alter noch arbeiten gehen, weil es ihnen Abwechslung bringt. Fakt sei aber, dass die meisten von ihnen noch arbeiten müssen. Ruckdäschel sieht in der steigenden Zahl der Senioren-Jobber ein immer größer werdendes Altersarmut-Risiko. – besonders bei Geringverdienern. Ein Grund mehr gegen Dumpinglöhne vorzugehen und – so wörtlich- dem Wildwuchs bei befristetesten Jobs den Garaus zu machen.