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05.12.2011

Arzt bekommt Bewährungsstrafe für Sterbehilfe

Der Augsburger Arzt, der eigenmächtig Medikamente und Ernährung einer 86-jährigen Patientin eingestellt hat, ist jetzt zu einer Bewährungsstrafe von 10 Monaten verurteilt worden. Das Landgericht spricht in seinem Urteil von einem „versuchten Totschlag in einem minderschweren Fall“.

Der 62-Jährige hat laut Anklage im Dezember 2008 entschieden, eine Patientin „in Ruhe sterben zu lassen“ und das Pflegepersonal angewiesen, Medikamente und Ernährung einzustellen. Das Einverständnis der Betreuerin und entfernter Verwandter hatte er nicht eingeholt. Der Mann muss – neben seiner Bewährungsstrafe - 5 000 Euro bezahlen.