Rentner-Mord in Großaitingen: 24-Jähriger gesteht
Ein 24-Jähriger hat an diesem Montag vor dem Augsburger Landgericht gestanden, einen 71-jährigen tot geschlagen zu haben. Ein Streit zwischen beiden sei eskaliert. Daraufhin habe der Angeklagte sein Opfer mit einer Gasflasche und einem Stuhl geschlagen und dann mit seinen Stahlkappenschuhen heftig zugetreten. Der Angeklagte gab an, dass er vor der Tat über Monate Sex mit dem 71-Jährigen hatte und Geld dafür bekam.
Als das Opfer wieder Sex wollte, so der Angeklagte, habe er verneint. Als der 71-Jährige ihn dann angeblich am Handgelenk packte, habe er ihn gegen eine Wand gestoßen und auf ihn eingeschlagen. Als er bemerkte, dass der Mann tot war, begab sich der 24-Jährige auf die Suche nach Geld. Er habe dabei die ganze Wohnung verwüstet, ganze Schränke und den Herd umgerissen, so dass die Leiche unter einem Berg aus Möbeln und Müll begraben wurde. Mit der Kreditkarte hob er 1 000 Euro an einem Automaten ab; eigentlich wollte er nach Osteuropa fliehen, die Polizei aber kam ihm zuvor.

