Offenbar alle manroland-Standorte gesichert, Frage nach Arbeitsplätzen nach wie vor offen
Die Entscheidung über den Verkauf des insolventen Augsburger Druckmaschinenherstellers manroland hat sich erneut verschoben. Mitte der Woche soll laut Insolvenzverwalter Werner Schneider entschieden werden, welcher Investor den Zuschlag bekommt. Derzeit gehe er aber davon aus, dass der Fortbestand aller drei Unternehmensstandorte Augsburg, Offenbach und Plauen durch einen Verkauf gesichert werden kann.
Das würde Medienberichten zufolge bedeuten, dass sich Schneider für den amerikanischen Investor und nicht für das deutsche Unternehmen entschieden hat. Dieses wollte angeblich nur das Augsburger Werk übernehmen. Branchenkenner sagen: Eine Einigung mit der amerikanischen Firma würde viele Arbeitsplätze kosten. Schneider unterstreicht aber weiterhin, dass der Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze ganz oben auf seiner Agenda stehe. Insgesamt geht es um die Jobs von 6 500 Beschäftigten, allein in Augsburg sind 2400 Mitarbeiter angestellt.

