manroland: 700 Stellen am Augsburger Standort gestrichen - verbleibende Belegschaft muss bluten
Nachdem die Belegschaft des insolventen Druckmaschinenherstellers Manroland am Vormittag über ihre Zukunft informiert worden ist, steht nun fest: Am Augsburger Standort werden 700 der 2 400 Arbeitsplätze gestrichen, in Offenbach und Plauen sind es zusammen 1800 Stellen. Der Gesamtbetriebsratschef Jürgen Bänsch sprach in diesem Zusammenhang von einem "schwarzen Tag für manroland".
Laut Augsburger IG-Metall bleibt auch für die Beschäftigten, deren Arbeitsplatz erhalten bleibt, die Übernahme nicht ohne Folgen. Der neue Investor Possehl fordere der Belegschaft eine Lohnkürzung von acht Prozent ab. Für viele Mitarbeiter war die Kündigung ein Schock. Auf dem Gelände mussten zahlreich Personen, nachdem sie den "blauen Brief" erhalten hatten, von Notärzten behandelt werden, da sie zusammenbrachen.

