28.11.2011
Ig-Metall: manroland-Pleite geht auf das Konto der Anteilseigner
Nach der Pleite des Augsburger Druckmaschinenherstellers manroland ist für den Augsburger IG-Metall-Chef Jürgen Kerner klar, wer die Hauptverantwortung trägt. Diese liegt seiner Meinung nach bei den Konzernen MAN und Allianz, den beiden Beteiligungsgesellschaften. Sie hätten manroland an die Wand fahren lassen.
Das Verhalten der beiden Konzerne erinnere ihn an das Vorgehen von „Heuschrecken“ – also an Investoren, die nur auf Rendite aus sind. Dabei seien beide Gesellschaften finanzstarke Anteilseigener, so Kerner abschießend. Die Suche nach einem Investor geht indes weiter. Sollte einer gefunden werden, kann manroland wohl mit einer Hilfe der Bayerischen Staatsregierung in Form von Bürgschaften rechnen.

