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14.01.2012

Streit um 7,2 Millionen Euro teuren Teppich will nicht abreißen

Im Augsburger Prozess um den wohl teuersten Teppich der Welt ist vorerst kein Ende in Sicht. Die Klägerin und der beklagte Auktionator haben im Streit um das mehr als sieben Millionen Euro teure Stück eine außergerichtliche Einigung abgelehnt. Ein Urteil soll nun am 27. Januar fallen.

Wie berichtet hatte die Klägerin einen geerbten Perserteppich aus dem 17. Jahrhundert von dem Augsburger Auktionator schätzen lassen. Der Mann bezifferte den Wert auf 900 Euro. Bei einer Auktion in Augsburg brachte das Stück aber fast 20 000 Euro ein – und bei einer weiteren Versteigerung im Londoner Auktionshaus Christie´s umgerechnet die Rekordsumme von 7,2 Millionen Euro. Die Frau fordert nun  Schadensersatz vom Schätzer.