Strafe für Manipulation bei FCA-Spiel
Der Deutsche Fußball Bund hat zum ersten Mal eine drastische Strafe im Wettskandal verhängt. Der frühere Profi des VfL Osnabrück, Marcel Schuon, wurde für 2 Jahre und 9 Monate gesperrt - er soll auch ein Spiel gegen Augsburg manipuliert haben.
Schuon hatte laut DFB-Sportgericht dem Inhaber eines Wettbüros zugesagt, die Ergebnisse von mehreren Zweitligaspielen zu beeinflussen - darunter die Partie zwischen dem FCA und dem VfL Osnabrück am 17. April 2009. Schuon sollte die Partien zugunsten des jeweiligen Spielgegners des Vfl Osnabrück beeinflussen – also in diesem Fall zugunsten des FCA. Einen Nachweis, dass es wirklich zu Manipulationen gekommen ist, gibt es nicht, auch wenn Schuon nach dem Spiel in Augsburg „Wettschulden in Höhe von 25.000 Euro erlassen wurden“. Schuon bestreitet die Vorwürfe. Der FCA hat die Partie mit 3:0 gewonnen.

