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27.01.2012

Prozess um Millionen-Teppich: Gericht lehnt Klage ab

Im Prozess um den wohl teuersten Teppich der Welt ist das Urteil gefallen. Das Augsburger Landgericht hat die Klage einer Frau aus dem Raum Starnberg abgewiesen. Für die ehemalige Besitzerin bedeutet das, dass sie keinen Schadensersatz bekommt. Der Richter begründete das Urteil damit, dass das Auktionshaus seine Pflichten erfüllt habe. Eine außergerichtliche Einigung war zuvor gescheitert.

Wie berichtet, hatte die ältere Dame geklagt, weil ihr durch das Verschulden eines Augsburger Auktionärs ein hoher Gewinn entgangen sei. Für den Auktionskatalog wurde ein aus dem 17. Jahrhundert stammender Perserteppich auf 900 Euro geschätzt. Später brachte der Läufer erst mehr als 19 000 Euro, bei einer erneuten Versteigerung im englischen Auktionshaus Christie´s schließlich die Rekordsumme von 7,2 Millionen ein.