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25.10.2018

Erinnerungskultur in unserer Heimatreihe: Die Halle 116

Die Halle 116 auf dem Sheridan-Areal in Augsburg hat eine sehr bewegte Geschichte, die deshalb auch die Gemüter vieler Augsburger sehr bewegt. Deshalb war sie am Donnerstagabend Thema in unserer Reihe "Meine Heimat - gestern, heute, morgen". Die Halle mit den großen Werkstoren wurde Mitte der 30er Jahre als Luftnachrichtenkaserne gebaut und diente als Fahrzeughalle. Dann wurde sie von den Nazis zu einem von vielen Außenlagern des KZ Dachau umfunktioniert. Bis zu 2.000 Zwangsarbeiter waren hier unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen untergebracht.

Nach dem Krieg haben die Amerikaner die Halle als Garage, Werkstatt und Bibliothek genutzt – bis sie 1998 Augsburg verlassen haben. Und was macht Augsburg jetzt mit diesem Stück Zeitgeschichte? Ein sensibles Thema... Sicher ist, dass die Halle nicht abgerissen wird, sondern als Lern- und Erinnerungsort dienen soll. Wie genau das aussehen wird, darüber wurde und wird teilweise heftig diskutiert.

Wer die Folge über die Halle 116 im Radio verpasst hat, kann sie hier nachhören: