Konkurrenz auf der Schiene: EVG befürchtet schlechtere Bahnanbindung für Augsburg
Der geplante Einstieg des italienischen Bahnunternehmens „Italo“ in den süddeutschen Hochgeschwindigkeitsverkehr sorgt für Diskussionen. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft warnt vor möglichen Ausdünnungen im Fahrplan regionaler Großstädte.

Droht Augsburg bald ein schlechterer Bahnanschluss? Das italienische Bahnunternehmen „Italo“ bedient bald im Süden Bayerns Hochgeschwindigkeitsverbindungen. Nach EU-Recht hatte „Italo“ eine entsprechende Ausschreibung unter europäischen Eisenbahngesellschaften gewonnen. Lukrativ seien aber nur Hauptstrecken, zum Beispiel München-Berlin-Hamburg. Die Strecken zu „kleineren“ Großstädten oder Städten wie auch Augsburg, Bamberg und Ingolstadt wären weniger lukrativ und würden dann von dem Unternehmen nicht mehr so oft angefahren, spekuliert zum Beispiel die EVG, die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft.
