Am Mittwoch, den 28. Januar, findet um 18:00 Uhr das erste große Sozialforum statt. Austragungsort ist die Caritas Augsburg in der Depotstraße. Hier müssen die aussichtsreichsten Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt Farbe bekennen.
Die Themen: Bezahlbarer Wohnraum, Pflege im Alter, Integration von Zuwanderern und die Finanzierung sozialer Dienste.
Die Gäste: Mit dabei sind unter anderem Eva Weber (CSU), Martina Wild (Grüne), Florian Freund (SPD), Iris Steiner (FDP/Pro Augsburg) und Hannes Aigner (Freie Wähler).
Pünktlich zum Startschuss für das Plakatieren (Sonntag, 0:00 Uhr) kam es laut MEdienberichten zu unschönen Szenen.
Eskalation: Schon beim Aufhängen der Plakate, seit Sonntag um Mitternacht, sollen die Parteianhänger sich beim Aufhängen von Plakaten vereinzelt geschubst und beleidigt haben. Auch sollen einige Wahlplakate, an Laternenmasten oder ähnlichem, verschoben haben, um selbst an gute Plätze zu kommen. Da pro Mast oft nur zwei Plakate erlaubt sind, führt die hohe Zahl der antretenden Gruppierungen zwangsläufig zu Spannungen.
Um dieser Problematik entgegenzuwirken, hat die Stadt Augsburg bereits eine Vereinbarung mit den verschiedenen E-Scooter-Betreibern getroffen. Diese sieht vor, dass E-Roller, die außerhalb der offiziellen E-Roller Parkplätze abgestellt werden, per Funk blockiert werden. Eine Weiterfahrt oder erneute Ausleihe des Rollers ist dann nicht mehr möglich.
Obwohl das Abstellen von E-Rollern auf Gehwegen rechtlich zulässig ist, sah sich die Stadt Augsburg aufgrund der Beeinträchtigungen zum Handeln gezwungen. Im Augsburger Stadtrat gab es lediglich von Teilen der AfD Widerstand gegen die Ausweitung der Rollerparkplätze. Als Begründung wurde angeführt, dass durch die Einrichtung neuer E-Roller Stellflächen möglicherweise Pkw-Parkplätze wegfallen könnten.
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