Abgesehen von diesem schweren Schicksalsschlag blieb es bei den restlichen witterungsbedingten Unfällen glücklicherweise bei Leichtverletzten oder Sachschäden. Dennoch hielt die Unfallserie die Einsatzkräfte in Atem:
Hollenbach (bei Aichach): In der Nacht auf Sonntag rutschte ein vollbesetztes Taxi in einer Kurve von der Fahrbahn und blieb in einem Acker stehen.
Sand (bei Langweid): Am Samstagvormittag kam ein Pkw-Fahrer von der Straße ab und landete ebenfalls in einem Feld.
Bei Pöttmes (Johann-Wisrich-Straße): Ein Autofahrer geriet ins Schleudern und prallte gegen einen Baum am Fahrbahnrand.
B300 (Aichach – Dasing): Eine Frau verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kollidierte mit der Mittelleitplanke.
Aindling: Ein Mann rutschte mit seinem Wagen in einen Gartenzaun.
Zusätzlich verzeichnete die Polizei zahlreiche kleinere Kollisionen, bei denen Autos gegen Verkehrszeichen rutschten. Besonders besorgniserregend: Laut Polizeiangaben waren einige der verunfallten Fahrzeuge trotz der winterlichen Bedingungen noch mit Sommerreifen ausgestattet. Die Beamten mahnen angesichts der Wetterlage zur dringend notwendigen Anpassung der Ausrüstung und der Fahrweise.
]]>Zahlen im Detail (November):
Aufgrund der aktuellen Situation fand am 1. Oktober auf dem Kaninchenbetrieb eine tierschutzrechtliche Vollkontrolle statt. Dabei waren neben dem Veterinäramt auch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und die Polizei eingebunden. Diese Kontrolle wird aktuell nachbereitet und ausgewertet.
]]>Ein Anstieg der Arbeitslosenquote gegen Ende des Sommers ist zwar üblich, da viele junge Menschen ihre Ausbildung beenden und noch keinen Job gefunden haben, doch in diesem Jahr sind die Zahlen besonders hoch.
Die Quote fällt regional sehr unterschiedlich aus. Im Stadtgebiet Augsburg ist die Arbeitslosigkeit mit 7,2 Prozent besonders hoch. In den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg liegt die Quote mit drei bis vier Prozent deutlich niedriger.
Am Montag beginnt das neue Ausbildungsjahr. Wer sich noch um eine Stelle als Azubi bewerben möchte, hat noch Chancen, denn zahlreiche Lehrstellen in verschiedenen Bereichen sind weiterhin unbesetzt.
]]>Das Gericht war überzeugt, dass der Geschädigte im Zeitraum zwischen Januar 2024 und Januar 2025 mehrfach von seinem Vater und einmal von seiner Stiefmutter geschlagen beziehungsweise körperlich misshandelt wurde. Außerdem sperrten die Angeklagten den Jungen gemeinschaftlich ohne Essen und Trinken für längere Zeiträume im Heizungsraum, in der Abstellkammer oder im Kinderzimmer ein. Hierbei wurde er teilweise mit Kabelbindern an Armen und Fußgelenken gefesselt.
Im Januar 2025 konnte der Geschädigte aus dem Wohnhaus fliehen. Er wurde leicht bekleidet allein auf einer Landstraße im Landkreis Aichach-Friedberg von einer Zeugin angetroffen, der er sich anvertraute.
Das Urteil stützt sich auf die Teilgeständnisse der Angeklagten und die Aussagen des Jungen. Es ist noch nicht rechtskräftig, die Haftbefehle wurden aber aufrechterhalten.
]]>Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Juli ist saisonbedingt. Viele junge Menschen melden sich zum 1. Juli arbeitslos, nachdem sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Dennoch ist die aktuelle Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent die höchste, die die Region zuletzt in einem Juli seit dem Jahr 2007 verzeichnet hat.
Die Arbeitslosigkeit stieg in allen Gruppen an, wobei Augsburg eine höhere Quote aufweist als die umliegenden Landkreise. Die Zahl der freien Stellen blieb hingegen stabil bei fast 4.900 offenen Positionen.
]]>Nach dem Tod der leiblichen Mutter zog die neue Lebensgefährtin mit ihren beiden Kindern zum Vater und dessen Sohn ins gemeinsame Haus. Im vergangenen Jahr sollen der Vater und die Stiefmutter das Kind über längere Zeiträume hinweg im Heizungsraum, in der Abstellkammer oder im Kinderzimmer ohne Essen und Trinken eingesperrt haben. Zusätzlich sollen die Beschuldigten den Jungen an Armen und Beinen mit Kabelbindern gefesselt und ihm eine Windel sowie einen Beißring gegeben haben.
Durch diese fortlaufende Misshandlung entwickelte sich der Junge massiv zurück. Im Januar gelang dem Kind die Flucht. Der Junge wurde leicht bekleidet auf einer Landstraße im Landkreis Aichach-Friedberg von einer Frau gefunden. Dieser berichtete das Kind von Schlägen zu Hause.
Dem Vater und seiner Lebensgefährtin werden unter anderem schwere Misshandlung von Schutzbefohlenen und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Die Verhandlung ist öffentlich.
]]>Der Priester ließ sich auf die Forderung nicht ein und zeigte den Mann an. Fotos wurden dann offenbar an die Pfarrei geschickt. Der Rücktritt geht vom Priester aus; das Bistum hat bisher noch nicht offiziell reagiert. Das Kirchenrecht sieht keine einheitlichen Strafen für ein solches Verhalten des Priesters vor. Der Priester möchte die Geschehnisse nun aufarbeiten und gegebenenfalls in einer neuen Pfarrei neu anfangen.
Der Erpresser wurde zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung verurteilt.
]]>Diese Dynamik zeigt sich deutlich in den Statistiken: Jeder zweite Arbeitnehmer in Augsburg lebt demnach im Umland und nicht direkt in der Stadt. Die Mehrheit der Einpendler kommt dabei aus dem Landkreis Augsburg.
Besonders attraktiv für Arbeitskräfte sind in Augsburg das Uniklinikum sowie weitere bedeutende Arbeitgeber. Dazu zählen Unternehmen aus der Rüstungsindustrie, dem KI-Bereich und der Luft- und Raumfahrt.
]]>Roland Fürst, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Augsburg, kommentiert diese Entwicklung: „Jetzt endlich zeigt sich der Frühling auch auf dem Arbeitsmarkt und die Zahl der Arbeitslosen sinkt, wenn auch nicht in der bisher üblichen Größe. Daher bleibt festzuhalten: Mehr Arbeitslose als jetzt hatten wir zuletzt im Jahr 2010.“
Trotz des leichten Rückgangs liegt die Arbeitslosigkeit mit 16,9 Prozent oder 2.733 Personen weiterhin deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote betrug im April 2025 4,7 Prozent und blieb damit im Vergleich zum Vormonat unverändert. Vor einem Jahr lag sie bei 4,1 Prozent.
Die wirtschaftliche Situation in der Region Augsburg bleibt angespannt. Der Stellenbestand nimmt weiter ab und erreicht ein ähnliches Niveau wie im April 2021.
Roland Fürst äußert sich abschließend: „Wir wollen nicht alles negativ sehen. Wir sind gespannt auf das Wirtschaftsprogramm der neuen Bundesregierung und hoffen auf positive Auswirkungen für unsere Region und damit auf den Arbeitsmarkt.“
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