Der Wanderfalke gilt als das schnellste Tier der Welt und erreicht im Sturzflug Geschwindigkeiten von über 320 km/h. Diese enorme Schnelligkeit nutzen die Greifvögel zur Jagd auf kleinere Vögel, die sie direkt im Flug erbeuten. Aufgrund dieser beeindruckenden Fähigkeiten sind die Tiere hoch angesehen, was jedoch auch Risiken birgt.
Im Gegensatz zu den häufiger vorkommenden Turmfalken ist der Wanderfalke streng geschützt. Die Tiere sind insbesondere bei Falknern in arabischen Ländern begehrt, weshalb der Schutz der Brutplätze eine hohe Priorität genießt. Die digitale Begleitung via Webcam dient somit nicht nur der Information, sondern unterstreicht auch die Bedeutung des Artenschutzes mitten im Stadtgebiet.
]]>Die Fraktion und die Partei sehen den Zoo unter der neuen Leitung und mit dem neuen Konzept „auf einem guten Weg, seine Rolle als Ort des Artenschutzes, der Umweltbildung und als beliebtes Ausflugsziel für Familien zu stärken“. Die Grünen machen deutlich: „Der Zoo hat in Augsburg eine Zukunft.“
]]>Die Organisation kritisiert zudem, dass oft behaupteter Artenschutz und Nachzuchten in Zoos nicht ausreichend gewährleistet seien. Stattdessen sollten Städte wie Augsburg in andere Umweltschutzprojekte investieren.
Die Grüne Jugend schlägt vor, den Zoo in eine „moderne Bildungseinrichtung für Tier- und Naturschutz“ umzubauen und mit dem Umweltbildungszentrum zusammenzuschließen.
]]>Ab März 2026 soll Philipp Wagner die Leitung übernehmen. Er tritt damit in die großen Fußstapfen seiner Vorgängern. Nach fast 25 Jahren verabschiedet sich Barbara Jantschke in den Ruhestand. Sie führte den damals tief verschuldeten Augsburger Zoo aus einer schweren Krise. Jantscke blieb aber nicht ohne Kritik. So hatte der Augsburger Zoo 2023 zwei Paviane an eine Forschungsrichtung weitergegeben – Tierschützer protestierten.
]]>Zu sehen gibt den kleinen nachtaktiven Halbaffen mit den großen Kulleraugen im Schimpansen-Haus. Ursprünglich stammen die seltenen Tieren aus den Regen- und Mischwäldern Afrikas und werden meist illegal gehandelt.
]]>Unten viele Sträucher und Bäume, oben markante Felsen und Höhlen: So wird das neue Areal im Zentrum des Augsburger Zoos aussehen. Auf einem Areal – so groß wie ein Fußballfeld (1 Hektar) – entsteht das Zuhause für Schneeleoparden, Rote Pandas und Sibirische Steinböcke. Der Name des Ganzen „Himalaya-Land“. Barbara Jantschke, Direktorin des Augsburger Zoos:
Insgesamt acht neue Tierarten werden in den verschiedenen Gehegen unterkommen. Und wie der Name schon verrät, wird damit das Gebiet des Himalaya nachgeahmt, sagt Landschaftsarchitekt Wolfgang Ritz.
Das Gelände wird in den Zoo-Rundweg eingebettet. Und bietet mittendrin ein besonderes Highlight, sagt Architekt Ritz.
6,5 Millionen Euro wird der Bau dieser Anlage kosten. Damit ist sie genauso teuer wie das Elefantenhaus – das letzte Großprojekt des Zoos. Um das finanziell stemmen zu können, bekommt der Zoo Unterstützung vom Freundeskreis des Augsburger Zoos. Er finanziert das Gehege der Schneeleoparden. Helmut Schuler, Vorsitzendes des Freundeskreises:
In den nächsten Monaten wird das Gehege mit dem Namen „Himalaya-Land“ im Augsburger Zoo langsam Gestalt annehmen. Wenn die Gelder gesichert sind, rollen Ende Juni die ersten Bagger an. Nächstes Jahr soll das Himalaya-Land dann fertig sein – pünktlich zu den Sommerferien.
Landschaftsarchitekt Woflang Ritz stellt das geplante Gelände vor. Das Areal soll dazu anregen, die Tiere nach und nach zu entdecken.
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