Eine zentrale Kennzahl der Konjunkturumfrage ist der Wert von 100. Diese sogenannte Wachstumsschwelle hat eine bedeutende psychologische Wirkung. In der aktuellen Erhebung der IHK Schwaben überstieg der Konjunkturindex erstmals in diesem Jahr wieder die Marke von 100. Obwohl der aktuelle Wert noch unter dem langjährigen Durchschnitt von 115 liegt, wird dies als positives Signal und erster Lichtblick gewertet.
Trotz des vorsichtigen Optimismus bleiben die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und die Unberechenbarkeit von US-Präsident Trump die größten Unsicherheitsfaktoren für die schwäbische Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund erwartet die Wirtschaft in der Region von der neuen Bundesregierung Entschlossenheit, Geschlossenheit und insbesondere ein zügiges Handeln zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts.
]]>Das Vertrauen regionaler Unternehmen in die wirtschaftliche und politische Stabilität der USA hat merklich abgenommen. Lediglich jedes zehnte befragte Unternehmen in Bayerisch-Schwaben gibt an, weiterhin auf das US-Geschäft zu vertrauen.
Hauptgrund für diese Entwicklung ist die als sprunghaft und unberechenbar wahrgenommene Politik der US-Regierung, die für die Unternehmen eine verlässliche Planung erheblich erschwert.
Viele Unternehmen in der Region zeigen derzeit eine abwartende Haltung. Allerdings geben 15 Prozent der in der Umfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK) befragten Firmen an, ihr Engagement in den USA aufgrund der Politik des neuen US-Präsidenten verändern zu wollen.
Eine deutliche Mehrheit von 75 Prozent der Unternehmen plant, zukünftig verstärkt in die Eurozone und Deutschland zu investieren, anstatt wie bisher primär auf die USA zu setzen. Diese strategische Neuausrichtung unterstreicht die wachsende Bedeutung des europäischen Binnenmarktes für die bayerisch-schwäbische Wirtschaft.
]]>Laut einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) gehen rund 70 Prozent der Unternehmen in Bayerisch-Schwaben von einer weiteren Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage aufgrund der neuen Zölle aus.
Der Außenhandel spielt eine bedeutende Rolle für die Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben, mit einer Exportquote von knapp 45 Prozent. Nach der Europäischen Union stellen die USA das wichtigste Zielland für Exporte dar. Allein aus Bayerisch-Schwaben unterhalten etwa 600 Unternehmen aktive Geschäftsbeziehungen mit den Vereinigten Staaten.
]]>Insgesamt sollen in Bayerisch-Schwaben rund 70 Kilometer bestehender Bahnstrecken mit Oberleitungen versehen werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Strecke von Augsburg nach Bobingen, die vollständig elektrifiziert werden soll.
Die Planungen für die Maßnahmen sollen noch in diesem Jahr beginnen. Die Kosten für die Gesamtmaßnahmen werden auf rund 200 Millionen Euro geschätzt.
]]>Dieser besondere Auftrag verhilft der Sagrada Familia nicht nur zu ihrer Vollendung, sondern auch zu einem Weltrekord. Mit dem aufgesetzten Kreuz übertrifft die Kathedrale das Ulmer Münster als höchsten Kirchturm der Welt.
Die Fertigung des Kreuzes durch das Unternehmen aus Gundelfingen unterstreicht die Innovationskraft und das technische Know-how der mittelständischen Unternehmen in der Region. Die sogenannten Hidden Champions aus Schwaben und Bayerisch-Schwaben sind bekannt für ihre weltweiten Geschäftsbeziehungen und ihre Spezialisierung auf Nischenprodukte.
Veronika Götz mit mehr Infos: