Die Gemeindeverwaltung hat den Fehler umgehend eingeräumt und sich bei der Kandidatin sowie den Bürgern entschuldigt. Wichtig für alle Briefwähler: Nach einer rechtlichen Prüfung durch das Landratsamt Aichach-Friedberg wurde bestätigt, dass die fehlerhaften Stimmzettel ihre Gültigkeit behalten. Eine Verwechslungsgefahr sei trotz des Tippfehlers ausgeschlossen.
Wähler, die den Stimmzettel bereits erhalten haben, können diesen also ganz normal nutzen. Auch eine handschriftliche Korrektur des Namens durch den Wähler führt nicht zur Ungültigkeit der Stimme. Neue Briefwahlunterlagen, die ab sofort ausgegeben werden, enthalten bereits die korrekte Schreibweise.
]]>In einer Pressemitteilung blickte Uhl stolz auf seine elfjährige Amtszeit zurück. Zu seinen Erfolgen zählt er die erfolgreiche Lobbyarbeit für den Bahnhalt in Zusmarshausen im Rahmen des Bahnprojekts Ulm-Augsburg sowie die Entwicklung des Masterplans 2030, der die Versorgung der Region in Bereichen wie Geschäfte und Kliniken umfasst. Zudem habe er die Schulden der Gemeinde reduzieren können.
Obwohl er den Rückhalt in der Bevölkerung genieße, zöge er sich, so das Zitat aus der Pressemitteilung, „mit Rücksicht auf die Partei zurück. Ich will mit meinem Weg den heute noch gar nicht abschätzbaren Schaden an der Partei und an Zusmarshausen abwenden“. Uhl verkündete seine Entscheidung bei der Aufstellungsversammlung der CSU in Zusmarshausen, bevor über die Kandidaten abgestimmt wurde. Im Anschluss nominierte die CSU fast einstimmig den früheren Ortsvorsitzenden Christian Weldishofer als Nachfolger für die Wahl.
(Bild: Bürgermeister Bernhard Uhl (zweiter von links) mit Lokalpolitikern)
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