Die streikenden Arbeitnehmer treffen sich zu einer gemeinsamen Kundgebung vor der Mercedes-Benz-Niederlassung in der Haunstetter Straße. Parallel finden heute auch Warnstreiks in München und Fürth statt.
Hintergrund der Arbeitsniederlegungen sind die aktuellen Tarifverhandlungen. Die IG Metall fordert für die rund 120.000 bayerischen Beschäftigten in den Autohäusern und KFZ-Werkstätten eine Gehaltssteigerung von 6,5 Prozent.
]]>Betroffen sind nahezu alle Tarifbeschäftigten und Auszubildenden bei der Stadt Augsburg, in der Versorgungssparte der Stadtwerke, zum Beispiel wieder bei der Müllabfuhr, bei Teilen des Landratsamtes, des Hauptzollamtes, der Bundeswehr sowie zahlreichen Kommunen aus dem Landkreis Augsburg. Mitarbeiter des Nahverkehrs sind nicht zum Streik aufgerufen.
Städtische Kitas bleiben entweder ganz geschlossen oder bieten nur eine eingeschränkte Betreuung an. Eltern werden über Apps oder Aushänge informiert. Auch in städtischen Seniorenheimen kommt es zu Arbeitsniederlegungen, und städtische Ämter bleiben teilweise geschlossen.
Zusätzlich findet am Vormittag ein Demonstrationszug vom Willy-Brand-Platz zum Rathausplatz mit anschließender Kundgebung statt.
Verdi fordert weiterhin acht Prozent oder mindestens 350 Euro mehr Gehalt.
Die Müllabfuhr (AWS) informiert, dass die Leerung der grauen und grünen Tonnen in der kommenden Woche nachgeholt wird, die Leerung der braunen Tonnen in der Woche ab dem 24. März.
]]>Derzeit liegt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland bei 12,41 Euro pro Stunde. Laut der Studie verdienen rund 11.000 Menschen in Augsburg genau diesen Betrag. Die NGG Schwaben fordert daher eine Anhebung des Mindestlohns, um die Löhne in der Region zu verbessern und die Lebensbedingungen der Beschäftigten zu sichern.
„Es arbeiten zu viele Menschen zum Niedriglohn. Das muss sich ändern“, betont Laura Schimmel, Geschäftsführerin der NGG Schwaben. „Der Mindestlohn ist nur die unterste Haltelinie. Wirklich fair bezahlt wird nur, wer Tariflohn bekommt.“
Kundgebung für mehr soziale Gerechtigkeit
Um auf die Forderung nach einem höheren Mindestlohn aufmerksam zu machen, veranstaltet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) morgen Früh eine Kundgebung in Augsburg. Der DGB betont, dass schlecht bezahlte Arbeit nicht nur die Betroffenen, sondern die gesamte Gesellschaft belaste.
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