Die Gewerkschaft NGG fordert unter anderem die Wiedereinführung eines Manteltarifvertrags sowie eine Lohnerhöhung von über sechs Prozent.
UPDATE vom 02.09.2025
Die Brauerei Oettinger hat inzwischen reagiert. Die Brauerei sagt, ihr gegenüber hätte die Gewerkschaft nicht davon gesprochen, dass es mit der Aufnahme von Schlichtungsgesprächen getan sei. Ihr gegenüber hätte die NGG eine Einigung in den Tarifgesprächen bis Freitag gefordert.
]]>Laut Laura Schimmel von der NGG haben die Arbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen ein Angebot vorgelegt, das für die Angestellten teils sogar eine Verschlechterung bedeuten würde.
Seit Sonntag befinden sich die Mitarbeitenden der Oettinger Brauerei im Ausstand. Die Gewerkschaft fordert unter anderem 6,6 Prozent mehr Lohn für die Angestellten.
]]>Der Grund für den Warnstreik sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen. Laut Gewerkschaft NGG hätten die Arbeitgeber bislang „jeden Respekt vor der Arbeit der Beschäftigten vermissen lassen“. Das bisherige Angebot der Arbeitgeberseite sieht lediglich eine Lohnerhöhung von 1,5 Prozent für dieses Jahr und weitere 1,5 Prozent für das kommende Jahr vor.
Die NGG fordert hingegen ein Lohn-Plus von 7 Prozent für ein Jahr, mindestens jedoch 220 Euro mehr pro Monat für Vollzeitbeschäftigte. Die Verhandlungen werden am 17. Juni fortgesetzt, wenn die NGG und der Landes-Innungsverband zur zweiten Tarifrunde zusammentreffen.
]]>Die IG Bau fordert daher die Einführung einer 5-Tage-Woche sowie mehr Urlaubstage für die Floristen. Darüber hinaus sollen Überstunden künftig systematisch bezahlt werden. Michael Jäger, Bezirksvorsitzender der Floristen-Gewerkschaft der IG Bau Schwaben, bezeichnet den Beruf unter den derzeitigen Umständen als „Auspower-Job“, der dringend fairer gestaltet werden müsse.
]]>Michael Jäger, Bezirksvorsitzender der IG Bau Schwaben, appelliert: „Um 12 Uhr soll am Montag jeder die Arbeit beiseitelegen und an die Menschen denken, die im Job tödlich verunglückt sind oder berufsunfähig geworden sind.“
Die IG Bau Schwaben fordert Arbeitgeber nachdrücklich auf, den Arbeitsschutz zur obersten Priorität im eigenen Betrieb zu erklären. Insbesondere im Baugewerbe bestünden laut der Gewerkschaft Unterschiede im Arbeitsschutzstandard. Michael Jäger betont: „Alle Beschäftigten haben den gleichen Arbeitsschutz verdient.“
]]>ver.di begründet den Streik mit dem Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter. Laut Aussagen der Streikenden herrsche bei Amazon ein hoher Krankenstand, der auf die belastende Schichtarbeit und allgemein mangelhafte Arbeitsbedingungen zurückzuführen sei.
]]>Denn diese sogenannten „Frauenberufe“ sind besonders von unbesetzten Stellen betroffen. Die Gewerkschaft fordert eine Entgelterhöhung von 8 Prozent, mindestens aber 350 Euro, höhere Zuschläge sowie attraktivere, flexiblere Arbeitszeitmodelle.
Der Streik findet bewusst rund um den Equal Pay Day am 7. März statt, um außerdem auf die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern aufmerksam zu machen. Frauen verdienen derzeit rund 16 Prozent weniger als Männer in vergleichbaren Positionen. Die Gewerkschaft betont, dass die sozialen Berufe überwiegend von Frauen ausgeübt werden und ohne sie die Gesellschaft nicht handlungsfähig wäre.
Am Donnerstag versammeln sich daher in Nördlingen Angestellte von Kliniken, Seniorenheimen oder auch der Lebenshilfe vor dem Stiftungskrankenhaus und gehen von dort gemeinsam zum Marktplatz. Dort findet eine Kundgebung statt.
Am Freitag protestieren in Augsburg Angestellte von Kitas der Stadt Augsburg, von Mering und Angestellte der Lebenshilfein Landsberg am Lech. Hier findet um 10 Uhr eine Kundgebung auf dem Moritzplatz in Augsburg statt.
]]>Der DGB kritisiert die Entgelt- und Rentenlücke, die Frauen durch Familienarbeit entsteht. „Diese Kluft zwischen den Geschlechtern müssen wir überwinden – das ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit (…), sondern auch ein Beitrag zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit Deutschlands“, so die Gewerkschaft.
Vor dem Hintergrund des Equal Pay Days und der gescheiterten Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft ver.di am 7. und 8. März außerdem zum Streik von Angestellten in sogenannten „Frauenberufen“ aufgerufen.
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Im Zuge der laufenden Ermittlungen gegen 17 Mitarbeiter der JVA Gablingen, denen Körperverletzung im Amt und versuchte Strafvereitelung vorgeworfen werden, plant die Gewerkschaft Justizvollzug Bayern (JVB) eine Zeugenschulung für Bedienstete der Anstalt. Der JVB plant nun eine „Zeugenschulung“, um Bedienstete auf die bevorstehenden Vernehmungen vorzubereiten.
Diese geplante Fortbildung sorgt für Kontroversen. Der Münchner Strafverteidiger Adam Ahmed kritisiert das Vorgehen scharf und warnt vor möglicher Zeugenbeeinflussung. Der JVB verteidigt die geplante Fortbildung, die Staatsanwaltschaft Augsburg sieht derzeit keine Anhaltspunkte für eine Zeugenbeeinflussung.
Die IG BAU Schwaben hat einen wichtigen Erfolg für die Reinigungskräfte in Augsburg erzielt. Ab Januar 2025 erhalten sie einen Stundenlohn von 14,25 Euro. Das sind 75 Cent mehr als zuvor und bedeutet eine Erhöhung von insgesamt 11 Prozent innerhalb von nur zwei Jahren.
Die Reinigungskräfte leisten oft körperlich anstrengende Arbeit und haben Anspruch auf eine faire Bezahlung, so die Gewerkschaft. Mit diesem Tarifabschluss hat die IG BAU ein wichtiges Ziel erreicht.
131 Reinigungsunternehmen gibt es laut Gewerkschaft allein in Augsburg. Der neue Tarifvertrag gilt für alle Beschäftigten in diesen Unternehmen, die dem Tarifvertrag unterliegen.
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