Begründung des Stellenabbaus:
Forvia führt die Entscheidung auf zwei wesentliche Faktoren zurück, die die gesamte Auto-Branche betreffen:
Produktionseinbruch: „In Europa ist das Fahrzeugproduktionsvolumen von 21 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2019, vor der Pandemie, auf weniger als 16 Millionen im Jahr 2024 gesunken und wird voraussichtlich in den kommenden Jahren stagnieren.“
Transformation: Das für 2035 geplante Verbrennerverbot in Europa zwinge die gesamte Auto-Branche zur Anpassung oder Neuausrichtung, was auch Forvia betreffe.
Diese Entwicklungen erforderten eine „strukturelle Personalanpassung“.
Sozial verantwortlicher Übergang:
Das Unternehmen kündigte an, den Stellenabbau so sozialverträglich wie möglich zu gestalten. Man werde „eng mit Sozialpartnern zusammenarbeiten, um einen sozial verantwortungsvollen Übergang sicherzustellen.“
]]>Nach Angaben der IG Metall sollen 116 Stellen gestrichen werden. Die Gewerkschaft zeigt sich besorgt und befürchtet angesichts der anhaltend schlechten Umsätze in der Autoindustrie sogar das komplette Aus des Augsburger Standorts.
Aktuelle Beschäftigung: Derzeit arbeiten noch rund 700 Menschen bei Faurecia in Augsburg.
Historie: Bereits im Jahr 2021 wurden am Standort rund 130 Arbeitsplätze gestrichen.
Der jetzige Stellenabbau wird mit den schlechteren Umsätzen und der angespannten Lage in der Automobilindustrie begründet.
Hier die Stellungnahme vom Unternehmen:
Faurecia Emissions Control Technologies GmbH passt seine Belegschaft in den Bereichen Zentrale- und Forschung&Entwicklungs- (F&E) Supportfunktionen am Standort Augsburg an. Die Anpassung unterstreicht das Bestreben, sich an den tiefgreifenden Wandel der Automobilindustrie anzupassen sowie an das sich dynamisch entwickelnde europäische Regulierungsumfeld.
In Europa ist das Fahrzeugproduktionsvolumen von 21 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2019, vor der Pandemie, auf weniger als 16 Millionen im Jahr 2024 gesunken und wird voraussichtlich in den kommenden Jahren stagnieren.
Aus regulatorischer Sicht zwingt die CAFE-Regulierung*, die Flottenemissionsgrenzen vorschreibt und 2035 in ein vollständiges Verbot des Verbrennungsmotors in Europa mündet, die gesamte Branche dazu, ihre Strukturen und Kosten grundlegend neu auszurichten.
Dies erfordert eine strukturelle Personalanpassung in den zentralen sowie den F&E-Supportfunktionen, was zu einem Abbau von 116 Stellen am Standort Augsburg führt. Derzeit sind am Standort Augsburg rund 500 festangestellte Mitarbeitende beschäftigt. Ein multifunktionales deutsches Kundenbetreuungsteam bleibt bestehen, um langfristige Verpflichtungen und Partnerschaften in Deutschland aufrechtzuerhalten.
Faurecia wird eng mit Sozialpartnern zusammenarbeiten, um einen sozial verantwortungsvollen Übergang sicherzustellen und die betroffenen Mitarbeitenden zu unterstützen, einschließlich individueller Mobilitätslösungen innerhalb der Gruppe.
Diese Pläne wurden den Mitarbeitenden am 19. September 2025 vorgestellt.
]]>Beschäftigte erhalten ab Juli dieses Jahres eine Erhöhung von 2,3 Prozent mehr Lohn. Ab August folgt eine weitere Steigerung um 3,3 Prozent. Auch Auszubildende profitieren von der Einigung und erhalten ab Juli 80 Euro mehr Vergütung.
Der neue Tarifvertrag, benannt „WorkFlex“, ermöglicht es Beschäftigten zudem, künftig bis zu fünf zusätzliche freie Tage zu nehmen, allerdings mit entsprechenden Lohnabzügen. Dieser Vertrag ist bis Ende Mai 2027 gültig. An der Tarifrunde hatten sich in Bayern insgesamt über 4.000 Beschäftigte mit Warnstreiks beteiligt, wobei ein Schwerpunkt der Aktionen unter anderem in Augsburg lag.
]]>Die streikenden Arbeitnehmer treffen sich zu einer gemeinsamen Kundgebung vor der Mercedes-Benz-Niederlassung in der Haunstetter Straße. Parallel finden heute auch Warnstreiks in München und Fürth statt.
Hintergrund der Arbeitsniederlegungen sind die aktuellen Tarifverhandlungen. Die IG Metall fordert für die rund 120.000 bayerischen Beschäftigten in den Autohäusern und KFZ-Werkstätten eine Gehaltssteigerung von 6,5 Prozent.
]]>Die Lohnerhöhung erfolgt in zwei Stufen: 2 Prozent ab April 2025 und weitere 3,1 Prozent ab April 2026. Zusätzlich gibt es eine Einmalzahlung bis Februar kommenden Jahres.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung für Auszubildende. Ihre Vergütung wird ab Januar 2025 um 140 Euro und ab April 2026 um weitere 3,1 Prozent angehoben. Damit erhalten sie eine deutlich überproportionale Erhöhung.
Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 25 Monaten bis Ende Oktober 2026. Zudem erhalten die unteren Entgeltgruppen eine höhere Sonderzahlung als bisher.
]]>In Donauwörth streiken an diesem Donnerstag die Angestellten von AIRBUS Helicopters. Auch MAN, Premium AEROTEC, Renk und MT Aerospace in Augsburg haben diese Woche bereits gestreikt.
Die Beschäftigten fordern eine Lohnerhöhung von sieben Prozent sowie höhere Ausbildungsvergütungen. Die Arbeitgeber lehnen diese Forderungen bislang ab und verweisen auf die derzeitige wirtschaftliche Lage. Die IG Metall sieht darin jedoch keine ausreichende Begründung für eine Ablehnung der Forderungen.
(Bild: Streik am Montag bei Renk)
]]>In Meitingen haben sich rund 250 Beschäftigte von SGL Carbon & Brembo zu einer Protestkundgebung versammelt. Der Demonstrationszug führte vom Werksgelände zur Gemeindehalle. Gleichzeitig findet in Dillingen eine weitere Kundgebung bei BSH & Röhm statt.
Die IG Metall fordert in den laufenden Tarifverhandlungen unter anderem eine Lohnerhöhung von sieben Prozent. Die Gewerkschaft verweist auf die hohe Inflation und die gestiegenen Lebenshaltungskosten.
Auch für morgen, Donnerstag, und Freitag sind weitere Warnstreiks in der Region geplant. Die IG Metall will damit den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen und eine zufriedenstellende Lösung im Tarifkonflikt erreichen.
]]>Die Gewerkschaft fordert 7 Prozent mehr Lohn und 170 Euro mehr im Monat für Auszubildende. Mit den Warnstreiks will die IG Metall den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. Es ist die zweite Woche der Arbeitsniederlegungen in der Region.
]]>Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten der Branche eine Lohnerhöhung von sieben Prozent. Mit den Warnstreiks wollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Druck auf die Arbeitgeber ausüben, um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne durchzusetzen.
Die Protestaktionen in Augsburg könnten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten daher alternative Routen planen oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
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