IHK-Präsident Reinhold Braun betonte bei der Vorstellung der Studie, dass ein zusätzlicher Arbeitstag pro Jahr volkswirtschaftlich mehr bringe als jede steuerfreie Überstundenprämie. Ein weiterer Fokus der Studie liegt auf der gezielten Fachkräftezuwanderung. Gerade der Mittelstand benötige unkomplizierte Lösungen zur Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland.
Zudem solle die Kinderbetreuung verbessert und Arbeitszeit nicht pro Tag, sondern pro Woche gemessen werden.
]]>Schülerinnen und Schüler erhalten an diesem Tag die Möglichkeit, in Berufe hineinzuschnuppern, in denen ihr Geschlecht bislang eher unterrepräsentiert ist. So können Mädchen in Augsburg beispielsweise das Geodatenamt der Stadt erkunden, einen Blick in die Leitstelle der Feuerwehr werfen oder den Beruf der Umwelttechnologin im Klärwerk der Stadtentwässerung kennenlernen. Auch in der Seniorenpflege und im Botanischen Garten bieten sich interessante Einblicke für junge Frauen.
Jungen wiederum haben in Augsburg die Chance, Berufe kennenzulernen, die traditionell eher von Frauen ausgeübt werden. Dazu gehören beispielsweise Tätigkeiten in der Kinderbetreuung, in sozialen Einrichtungen oder im Bereich der Pflege.
Der Girls’Day und Boys’Day soll Jugendlichen eine breitere Perspektive bei der Berufswahl eröffnen und ihnen Mut machen, auch Berufe in Betracht zu ziehen, die nicht den gängigen Geschlechterklischees entsprechen.
]]>Die Erzieherinnen und Erzieher fordern bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne. Mit dem Streik wollen sie Druck auf die Arbeitgebervertreter ausüben, um in den laufenden Tarifverhandlungen zu besseren Ergebnissen zu kommen. Eltern sind aufgerufen, für eine alternative Betreuung ihrer Kinder zu sorgen.
Die Beschäftigten der Stadtverwaltung werden am Donnerstag um 10 Uhr zu einer Kundgebung am Rathausplatz ziehen, um ihre Forderungen zu unterstreichen.
]]>Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem:
Die Stadt Augsburg hat bei der Entwicklung der Maßnahmen eng mit Ämtern, Jugendhilfeträgern, Wohlfahrtsverbänden, Wirtschaft, Hochschulen und Familien zusammengearbeitet. Die Wünsche und Bedürfnisse der Familien standen dabei im Mittelpunkt.
Die Stadt Augsburg setzt verstärkt auf Familienfreundlichkeit. Die Umsetzung der Projekte soll schrittweise erfolgen und ist abhängig vom städtischen Budget. Den Anstoß für diese Initiative gab Oberbürgermeisterin Eva Weber bereits im Februar dieses Jahres.
]]>Die AWO befürchtet, dass durch diese Reform Familien, insbesondere solche mit geringem Einkommen, belastet werden. „Der Gesamtbetrag bleibt zwar gleich, aber Familien erhalten künftig nur noch die Hälfte ausgezahlt“, so ein Sprecher der AWO Schwaben.
Die Arbeiterwohlfahrt begrüßt zwar grundsätzlich den Ausbau der Kinderbetreuung, fordert jedoch eine generelle Erhöhung der staatlichen Familienförderung. „Der Staat muss mehr tun, um Familien zu unterstützen“, so der Sprecher. Zuletzt musste die AWO Schwaben aufgrund finanzieller Engpässe einen Hort in Augsburg schließen.
Der Bayerische Gemeindetag begrüßt hingegen die Pläne der Staatsregierung, da die Kommunen damit entlastet werden. Sie müssen den Unterhalt der Kinderbetreuungseinrichtungen nicht mehr allein stemmen.
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