Hintergrund des Verkaufs: Everllence – in der Öffentlichkeit vielen noch unter dem ehemaligen Namen MAN Energy Solutions bekannt – hatte die Trennung vom Deggendorfer Reaktoren- und Apparategeschäft DWE bereits im vergangenen Herbst angekündigt. Der Verkauf ist Teil einer strategischen Fokussierung des Augsburger Mutterkonzerns.
Am Standort Deggendorf werden spezialisierte Großkomponenten entwickelt und produziert. Dazu gehören unter anderem hochmoderne Industrieanlagen, die bei der Herstellung von klimafreundlichen E-Fuels (synthetischen Kraftstoffen) zum Einsatz kommen. Mit dem Einstieg der Münchner Beteiligungsgesellschaft Monacum Partners bleibt die bestehende Belegschaft von rund 400 Mitarbeitern am niederbayerischen Standort gesichert.
Über die genaue Höhe des vereinbarten Kaufpreises und weitere vertragliche Details haben die beteiligten Parteien striktes Stillschweigen vereinbart.
]]>Die Umfirmierung betrifft alle Bereiche des Unternehmens: Vom Briefkopf bis zum Logo auf jeder Schraube muss alles ausgetauscht werden. Eine Künstliche Intelligenz unterstützt dabei, sämtliche Stellen zu identifizieren, an denen der Name ersetzt werden muss. In der Übergangsphase von zwei Jahren wird nichts einfach weggeworfen.
Firmenchef Uwe Laubner begründet die Umbenennung damit, dass das Unternehmen nicht länger ausschließlich mit Motoren oder Antrieben in Verbindung gebracht werden möchte. Vielmehr versteht sich Everlence als umfassender Systemlösungsanbieter und sieht sich unter anderem als wichtigen Treiber der Energiewende.
]]>Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten der Branche eine Lohnerhöhung von sieben Prozent. Mit den Warnstreiks wollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Druck auf die Arbeitgeber ausüben, um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne durchzusetzen.
Die Protestaktionen in Augsburg könnten zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten daher alternative Routen planen oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
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