Die Augsburger Gewerkschaften warnen vor einer Abschaffung des 8-Stunden-Tages. Laura Schimmel von der NGG Schwaben ist überzeugt, dass eine höhere Wochenarbeitszeit weder das Problem des Fachkräftemangels löst, noch die Produktivität erhöht. Sie befürchtet hingegen gesundheitliche Folgen für die Beschäftigten.
Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft befürwortet die Idee, die das deutsche Arbeitsgesetz zu lockern und den klassischen 8-Stunden-Tag abzuschaffen.
]]>Wie Bajon weiter erklärte, freut das Unternehmen die erneute Aufforderung der NGG zur Schlichtung, betont aber, dass eine Einigung innerhalb von fünf Tagen erfahrungsgemäß nicht zu erzielen sei, schon formalrechtlich nicht.
Die NGG hatte ihrerseits kritisiert, dass mit anderen deutschen Brauereien bereits eine Einigung erzielt worden sei und die Angebote von Oettinger teilweise eine Verschlechterung für die Angestellten dargestellt hätten.
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Die Gewerkschaft NGG fordert unter anderem die Wiedereinführung eines Manteltarifvertrags sowie eine Lohnerhöhung von über sechs Prozent.
UPDATE vom 02.09.2025
Die Brauerei Oettinger hat inzwischen reagiert. Die Brauerei sagt, ihr gegenüber hätte die Gewerkschaft nicht davon gesprochen, dass es mit der Aufnahme von Schlichtungsgesprächen getan sei. Ihr gegenüber hätte die NGG eine Einigung in den Tarifgesprächen bis Freitag gefordert.
]]>Laut Laura Schimmel von der NGG haben die Arbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen ein Angebot vorgelegt, das für die Angestellten teils sogar eine Verschlechterung bedeuten würde.
Seit Sonntag befinden sich die Mitarbeitenden der Oettinger Brauerei im Ausstand. Die Gewerkschaft fordert unter anderem 6,6 Prozent mehr Lohn für die Angestellten.
]]>Ein Betriebsrat fungiert als Sprachrohr der Belegschaft gegenüber dem Chef. Er packt heikle Themen wie den Arbeitsschutz und Regelungen zu Überstunden an.
Die Situation vieler Beschäftigter wird als durchaus kritisch bewertet, da zahlreiche Branchen in Augsburg bereits die aktuelle Wirtschaftskrise spüren. Darüber hinaus plant die Bundesregierung Änderungen bei den Arbeitsbedingungen, wie beispielsweise das Abrücken von der täglichen Höchstarbeitszeit, was Auswirkungen auf die Arbeitsbelastung in vielen Betrieben in Augsburg haben könnte, so die NGG Schwaben.
]]>Der Grund für den Warnstreik sind die festgefahrenen Tarifverhandlungen. Laut Gewerkschaft NGG hätten die Arbeitgeber bislang „jeden Respekt vor der Arbeit der Beschäftigten vermissen lassen“. Das bisherige Angebot der Arbeitgeberseite sieht lediglich eine Lohnerhöhung von 1,5 Prozent für dieses Jahr und weitere 1,5 Prozent für das kommende Jahr vor.
Die NGG fordert hingegen ein Lohn-Plus von 7 Prozent für ein Jahr, mindestens jedoch 220 Euro mehr pro Monat für Vollzeitbeschäftigte. Die Verhandlungen werden am 17. Juni fortgesetzt, wenn die NGG und der Landes-Innungsverband zur zweiten Tarifrunde zusammentreffen.
]]>Derzeit liegt der gesetzliche Mindestlohn in Deutschland bei 12,41 Euro pro Stunde. Laut der Studie verdienen rund 11.000 Menschen in Augsburg genau diesen Betrag. Die NGG Schwaben fordert daher eine Anhebung des Mindestlohns, um die Löhne in der Region zu verbessern und die Lebensbedingungen der Beschäftigten zu sichern.
„Es arbeiten zu viele Menschen zum Niedriglohn. Das muss sich ändern“, betont Laura Schimmel, Geschäftsführerin der NGG Schwaben. „Der Mindestlohn ist nur die unterste Haltelinie. Wirklich fair bezahlt wird nur, wer Tariflohn bekommt.“
Kundgebung für mehr soziale Gerechtigkeit
Um auf die Forderung nach einem höheren Mindestlohn aufmerksam zu machen, veranstaltet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) morgen Früh eine Kundgebung in Augsburg. Der DGB betont, dass schlecht bezahlte Arbeit nicht nur die Betroffenen, sondern die gesamte Gesellschaft belaste.
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