Die 63-jährige Medizinerin zeigte sich zu Beginn des Verfahrens betroffen: Sie bedauere die Vorfälle zutiefst und denke täglich an die Fälle. Gleichzeitig räumte sie bestimmte Versäumnisse ein, insbesondere im Bereich der Dokumentation.
Laut Anklage kam es bei der Magen- und Darmspiegelung eines Mannes zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand und Problemen bei der Sauerstoffversorgung. Trotz notärztlicher Versorgung im Krankenhaus verstarb der Patient an einem Hirnschaden. Im zweiten Fall soll eine Patientin erstickt sein, nachdem ein Magenballon falsch verlegt wurde. Auch hier konnten Klinikärzte das Leben der Patientin nicht mehr retten. In beiden Fällen wird der Internistin vorgeworfen, Fehler bei der Notfallversorgung gemacht und die alarmierten Notärzte unzureichend informiert zu haben.
]]>Trotz des Streiks ist die Grundversorgung der Patienten durch eine Notdienstvereinbarung zwischen Verdi und der Klinikleitung gewährleistet. Notfälle werden selbstverständlich behandelt. Allerdings müssen zahlreiche planbare Eingriffe voraussichtlich verschoben werden.
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