Dieser hohe operative Aufwand entwickelte sich zu einem viralen Phänomen: In sozialen Netzwerken, Fernsehbeiträgen und sogar eigens entwickelten Computerspielen wurde das Vorgehen bundesweit thematisiert und teilweise verspottet. Die mediale Aufmerksamkeit fokussierte sich dabei auf die logistische Herausforderung, die Sicherheit des Marktes mit dem fließenden ÖPNV-Verkehr zu vereinbaren.
Trotz der Kritik ziehen Oberbürgermeisterin Eva Weber und Ordnungsreferent Frank Pintsch ein grundsätzlich positives Fazit. Das Konzept sei sorgfältig abgestimmt gewesen und habe seinen Zweck zur Sicherung der Besucher erfüllt. Nach Einschätzung der Stadtspitze habe sich der Einsatz der Barrieren bewährt, auch wenn die operative Durchführung im Alltag sehr arbeitsintensiv war. Die Ergebnisse der anstehenden Nachbesprechung sollen dazu beitragen, die Effizienz künftiger Sicherheitsmaßnahmen am Augsburger Christkindlesmarkt weiter zu steigern.
]]>Dieser Vorgang ist personalintensiv: Auf Höhe des Modehauses Eckerle und des Cafés Dichtl sind an jeder Zufahrt bis zu vier Arbeiter notwendig. Marktreferent Wolfgang Hübschle hatte bereits auf der Christkindles-Pressekonferenz darauf hingewiesen, dass die Kosten für Sicherheit auf dem Markt gestiegen sind.
Ein Grund für die neuen Poller ist auch die Optik: Sie sind schmäler und dunkler als die bisherigen Betonabsperrungen. Die neuen Absperrungen sollen teilweise die älteren Betonelemente ersetzen.
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