Die Stadtregierung beabsichtigt, die Straße zwischen dem Staatstheater und dem Königsplatz für rund 13 Millionen Euro umzubauen – breitere Gehwege, mehr Grünstreifen, weiterhin zwei Autospuren. Kritik kommt vor allem von den Grünen. Sie sagten im Bauausschuss, dass man davon ausgehen müsse, dass die Kosten noch weiter steigen könnten. Außerdem könnten die Gelder von anderen wichtigen Geh- und Radwegs-Sanierungsprojekte abgezwackt werden.
Das ruft auch Fridays for future auf den Plan. „Die Pläne zur Fuggerstraße zeigen wie die Prioritäten der neuen Stadtregierung liegen. Es sei frech jetzt, genau jetzt am Ende des Radvertrags, den Ausbau von Rad- und Fußwegen zu blockieren und die Gelder für eine für den Autoverkehr freigegebene Protzmeile zu verwenden“, so die Umweltaktivisten.
Der Bauausschuss will noch weiter über das Thema beraten und hat am Donnerstag noch keinen Beschluss gefasst.
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