Augsburger Stadtwald rüstet sich für den Klimawandel

26. März 2026 , 07:07 Uhr

Die Rettung des Haunstetter Waldes kommt aus dem Voralpenraum: Nach schweren Hagelschäden und Trockenstress bereichern genetisch robuste „Babykiefern“ aus dem Allgäu den Stadtwald.

Das Waldschutzkonzept der Stadt Augsburg zeigt erste sichtbare Erfolge. Bereits im vergangenen Jahr hat die städtische Forstverwaltung rund 100 Kilogramm Kiefernzapfen im Allgäu geerntet. Die Samen keimen derzeit in einer Baumschule auf der Schwäbischen Alb. Im Herbst sollen die ersten „Babykiefern“ in den stark geschädigten Haunstetter Wald gepflanzt werden.

Parallel testet die Stadt auf speziellen Versuchsflächen, wie sich Kiefern natürlich ansiedeln können. Dafür wurden gezielt offene Kiesböden geschaffen – ähnlich den früheren Lech-Kiesbänken. Auch Laubbäume werden nachgepflanzt. Ziel ist es, den geschwächten Wald langfristig widerstandsfähiger gegen Klimawandel und extreme Wetterereignisse zu machen.

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