Briefzusteller zu Geldstrafe verurteilt: 314 Briefe weggeschmissen

18. September 2025 , 11:10 Uhr

Ein Briefzusteller aus Augsburg ist am Dienstag vom Amtsgericht Augsburg zu einer Geldstrafe von 9.000 Euro verurteilt worden, weil er 314 Briefe weggeworfen hat, anstatt sie auszutragen.

Ein 29-jähriger Briefzusteller wurde am Dienstag vom Augsburger Amtsgericht zu einer Geldstrafe von 9.000 Euro verurteilt. Der Mann hatte im März dieses Jahres insgesamt 314 Briefe in eine Papiertonne geworfen, anstatt sie zuzustellen.

Wegen dieser Tat wurde der bereits vorbestrafte Mann wegen der Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses verurteilt.

Amtsgericht Augsburg Briefzusteller Geldstrafe Postgeheimnis Verurteilung

Das könnte Dich auch interessieren

02.03.2026 Nur Geldstrafe nach mutmaßlich versuchtem Femizid? Mildes Urteil für Familienvater Nach einem dramatischen Vorfall auf einem Parkplatz im Augsburger Stadtteil Lechhausen wurde ein Familienvater zu einer Geldstrafe verurteilt. Da die Beweislast für eine vorsätzliche Verletzungsabsicht nicht ausreichte, blieb das Strafmaß deutlich unter den ursprünglichen Erwartungen. 03.06.2025 Augsburgerin wegen Anstiftung zum Drogenhandel verurteilt: Bewährungsstrafe für Mutter Am Montag verurteilte das Augsburger Amtsgericht eine 42-jährige Frau, weil sie ihren Sohn zum Handel mit Marihuana angestiftet hatte. Die Frau organisierte für ihren zur Tatzeit 17-jährigen Sohn ein Treffen mit einem Marihuana-Abnehmer in Meitingen. Darüber hinaus gab die Frau selbst Marihuana an eine 16-Jährige weiter und nahm im Gegenzug Amphetamin an. Das Gericht verhängte 05.03.2026 Spritztour im 600.000-Euro-Sportwagen: Prozess um Lamborghini-Diebstahl in Augsburg Am Amtsgericht Augsburg beginnt am Donnerstag der Prozess gegen einen Mann, der mit einem spektakulären Autodiebstahl für Aufsehen sorgte. Der Angeklagte soll 2025 einen rund 630.000 Euro teuren Lamborghini entwendet haben. Der Besitzer des Luxuswagens hatte das Fahrzeug zuvor auf ein Firmengelände in Gersthofen gefahren, um dort die Kennzeichen montieren zu lassen. In einem unbeobachteten 29.01.2026 Prozessstart in Augsburg: Motorradraser vom Klinkerberg vor Gericht Nach einem schweren Unfall am Augsburger Klinkerberg beginnt die gerichtliche Aufarbeitung gegen einen Motorradfahrer. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, durch extreme Geschwindigkeit und rücksichtsloses Fahrverhalten einen Radfahrer lebensgefährlich verletzt zu haben.