„Der Mamerz hat ein kaltes Herz.“ „Pflanz‘ nie vor der kalten Sophie“. „Servatius muss vorüber sein, will man vor Nachtfrost sicher sein“. Diese oder ähnliche Bauernregeln zu den Eisheiligen kennt fast jeder Hobbygärtner. Die Heiligen haben natürlich keinerlei Einfluss auf das Wetter. Wie es aber dazu gekommen ist, dass aus Mamertus, Servatius, Pankratius, Bonfatius und Sophie die Eisheiligen wurden, erklärt Abt Theodor Hausmann vom Kloster St. Stephan in Augsburg.
Doch wer waren die Heiligen eigentlich, die diesen ganzen Bauernregeln ihren Namen gegeben haben?
Und Pankratius war ein ein junger Römer, der im 3. Jahrhundert unter der Kaiser Diokletian mit nur 14 Jahren den Märtyrertod starb.
Die Eisheiligen beginnen am Montag, 11. Mai mit dem Gedenktag des Heiligen Mamertus und enden am Freitag mit dem Tag der Heiligen Sophie. In diesem Jahr trifft das Wetterphänomen sogar exakt zu, denn gerade in dieser Woche gehen die Temperaturen noch ein letztes Mal empfindlich zurück.