Drama bei Donauwörth: Jäger verwechselt Hund mit Fuchs und schießt

05. Februar 2026 , 14:31 Uhr

Ein morgendlicher Spaziergang in Genderkingen endete in einem Schock: Ein Jäger gab einen Schuss auf einen freilaufenden Hund ab. Zunächst fahndete die Polizei mit einer Hundestaffel nach einem Unbekannten, bevor sich der Schütze stellte.

Ein schwerwiegender Zwischenfall ereignete sich am Mittwochmorgen in einem Waldgebiet bei Genderkingen (Landkreis Donau-Ries). Eine Frau war dort mit ihrem nicht angeleinten Hund spazieren, als plötzlich ein Schuss fiel. Kurz darauf kehrte das Tier humpelnd und mit einer blutenden Schusswunde zu seiner Besitzerin zurück.

Die alarmierte Polizei leitete umgehend eine großangelegte Fahndung ein, bei der unter anderem eine Hundestaffel zum Einsatz kam, um nach einem möglichen Täter zu suchen. Im Zuge der Ermittlungen klärte sich der Vorfall jedoch auf: Ein Jäger gab an, auf das Tier geschossen zu haben. Er gab zu Protokoll, den Hund im Unterholz vermutlich mit einem Fuchs verwechselt zu haben. Die Polizei prüft nun die genauen Umstände des Vorfalls sowie mögliche jagd- und strafrechtliche Konsequenzen für den Schützen.

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