Vor dem Landgericht Augsburg hat sich der 15-jährige Angeklagte zu den Vorwürfen geäußert, im vergangenen Oktober zwei Mitschüler mit einem Hammer angegriffen zu haben.
Laut Gericht ließ der Angeklagte über seinen Verteidiger eine Erklärung abgeben. Inhaltlich machte das Gericht wegen des Alters des Jugendlichen keine Angaben. Auch die beiden Opfer wurden bereits als Zeugen gehört.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Jugendlichen versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung vor. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der damals 15-Jährige aus rassistischen Motiven gehandelt haben. Er soll gezielt Menschen mit muslimischem Glauben und ausländischer Herkunft angreifen wollen.
Die Tat ereignete sich an einer Mittelschule in Friedberg. Zwei Schüler wurden dabei leicht bis mittelschwer verletzt. Der Angeklagte sitzt seit der Tat in Untersuchungshaft. Das Verfahren findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Ein Urteil könnte im Juni fallen.