Hebammen protestieren: es drohen Verdiensteinbußen bis 30 Prozent

05. Mai 2025 , 14:12 Uhr

In Augsburg sind heute Nachmittag zahlreiche Hebammen auf die Straße gegangen. Auf dem Rathausplatz haben Geburtshelferinnen aus der ganzen Region gegen die geplante neue Gebührenverordnung protestiert.

Hebammen aus Augsburg und der Region gehen am Welt-Hebammentag auf die Straßen. Sie protestieren heute Nachmittag auf dem Augsburger Rathausplatz gegen die neue Gebührenverordnung, die im November in Kraft treten soll. Denn durch sie droht den Beleg-Hebammen weniger Gehalt. Bis zu 30 Prozent weniger könnten Geburtshelferinnen dadurch weniger verdienen. In ganz Deutschland gehen Hebammen deshalb auf die Straße und haben bereits mehr als 100.000 Unterschriften gesammelt, um eine Überarbeitung dieser neuen Gebührenverordnung zu erwirken.

Das könnte Dich auch interessieren

19.03.2026 ÖPNV-Streik: Morgen fahren wieder fast alle Bahnen Zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit hat die Gewerkschaft ver.di den Augsburger Nahverkehr heute lahmgelegt. Für Freitag geben die Stadtwerke Augsburg Entwarnung. 19.03.2026 Welt zu Gast in Schwaben: Landkreis Augsburg sucht Gastfamilien Im Landkreis Augsburg werden nun weltoffene Gastgeber gesucht, die ihr Zuhause für einige Wochen oder ein ganzes Jahr mit einem Austauschschüler teilen möchten. 19.03.2026 Nach Urteil wegen Prügel-Attacke: Zwei der Angeklagten legen Revision ein Nach dem Schuldspruch wegen der Attacke auf ein homosexuelles Paar in Augsburg legen zwei Angeklagte Revision ein. Sie bestreiten ein homophobes Motiv. 19.03.2026 Bahntrasse "Augsburg-Ulm" geht in die nächste Phase Durchbruch in Berlin: Der Verkehrsausschuss des Bundestags berät erstmals über die Vorplanung der Strecke Augsburg–Ulm.