In Augsburg ist Ermittlern ein Schlag gegen mutmaßliche Internetbetrüger gelungen. Wie die Kriminalpolizei und die Zentralstelle Cybercrime Bayern mitteilen, wurde ein 62-jähriger Deutscher nach seiner Abschiebung aus den Philippinen festgenommen. Er soll seit 2023 mehr als 140 sogenannte Fakeshops betrieben haben. Über die betrügerischen Online-Shops sollen rund 8.000 Bestellungen abgewickelt worden sein – bezahlt wurde, geliefert aber nicht. Der entstandene Schaden liegt laut Ermittlern im mittleren sechsstelligen Bereich. Die Augsburger Kriminalpolizei konnte den Verdächtigen nach umfangreichen technischen Ermittlungen identifizieren. Der Mann lebte seit mehreren Jahren auf den Philippinen und wurde dort wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht festgenommen.