Kuka Augsburg: Kündigungsschutz bis 2029 vereinbart

23. Dezember 2025 , 09:53 Uhr

Der Augsburger Roboterhersteller Kuka verzichtet im Rahmen einer neuen Standortvereinbarung langfristig auf betriebsbedingte Kündigungen. Um die Zukunftsfähigkeit zu sichern, leisten die Beschäftigten durch den Aufschub von Gehaltsanpassungen einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung.

Der Roboterhersteller Kuka verzichtet am Stammsitz in Augsburg bis Juli 2029 auf betriebsbedingte Kündigungen. Auf diese umfassende Beschäftigungssicherung haben sich die Unternehmensleitung und der Betriebsrat verständigt. Im Gegenzug für diesen Kündigungsschutz nehmen die rund 3.000 Beschäftigten in Augsburg finanzielle Einschnitte hin: Tarifliche Gehaltserhöhungen sowie Sonderzahlungen werden verschoben oder teilweise ausgesetzt, um notwendige Investitionen am Standort zu ermöglichen.

Diese Vereinbarung ist eine Reaktion auf die angespannte Marktlage, insbesondere die schwache Nachfrage aus der Automobilindustrie, die das Unternehmen stark belastet. Nachdem Kuka im November einen erhöhten Stellenabbau angekündigt hatte, setzt die aktuelle Einigung ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit des Standorts Augsburg und begrenzt den Personalabbau. Das Abkommen schafft Planungssicherheit und dient der langfristigen Standortsicherung in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld.

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