Der Mordprozess um die getötete Mutter aus Augsburg-Haunstetten nähert sich seinem Ende. Vor dem Augsburger Landgericht hat die Mutter des Opfers erneut ausgesagt und ihre Sicht auf die Tat geschildert. Laut Berichten der Augsburger Allgemeinen glaubt sie nicht, dass der Angeklagte die tödlichen Schüsse abgegeben hat, sondern verdächtigt den Ex-Partner ihrer Tochter. Dieser sitzt mittlerweile ebenfalls in Untersuchungshaft und soll laut Ermittlern den Mord in Auftrag gegeben haben. Die Mutter sprach auch über die Folgen der Tat für ihre Familie und den Abschied von ihrer Tochter. Die Aussagen der Mutter lösten im Gerichtssaal große Betroffenheit aus.
Für eine überraschende Wendung sorgte der Angeklagte selbst: Er gab an, alle bisherigen Aussagen widerrufen zu wollen. Zudem kritisierte er die Haftbedingungen und äußerte den Wunsch, das Verfahren schnell zu beenden. Ein Urteil in diesem aufsehenerregenden Indizienprozess wird in Kürze erwartet.