Schockierender Prozess in Augsburg: Mutter soll 8-jährige Tochter für Sex angeboten haben

22. Januar 2026 , 06:02 Uhr

Abgrundtiefe Vorwürfe vor dem Amtsgericht Augsburg: Eine Frau aus Bobingen soll ihre achtjährige Tochter auf Snapchat für ungeschützten Geschlechtsverkehr angeboten haben. Erfahren Sie alles über die Hintergründe der Anklage, die sichergestellten Beweise und den mutmaßlichen Deal um 100 Euro.

Am Donnerstag beginnt vor dem Amtsgericht Augsburg ein Strafprozess, der aufgrund seiner emotionalen Schwere und der Grausamkeit der Vorwürfe für großes Aufsehen sorgt. Eine 30-jährige Frau aus Bobingen muss sich wegen der mutmaßlichen Vermittlung ihrer eigenen, damals achtjährigen Tochter zur Prostitution verantworten.

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft stützt sich auf verstörende Chat-Protokolle des Dienstes Snapchat:

Der Fall kam ins Rollen, nachdem Ermittler auf die digitalen Spuren der Frau aufmerksam wurden. Die Öffentlichkeit ist von dem Verfahren teilweise ausgeschlossen, um die Persönlichkeitsrechte des schwer betroffenen Kindes zu schützen. Dem Vernehmen nach droht der Mutter im Falle einer Verurteilung eine langjährige Haftstrafe sowie der dauerhafte Entzug des Sorgerechts.

Amtsgericht Augsburg Bobingen Kinderprostitution Kinderschutz Kriminalpolizei Augsburg Missbrauchsprozess Roland Stingl Snapchat Strafprozess

Das könnte Dich auch interessieren

22.01.2026 Haftstrafe für Mutter nach versuchter Prostitution ihrer Tochter Drei Jahre und sechs Monate Haft: So lautet das Urteil gegen eine Mutter, die ihre kleine Tochter auf Snapchat für Sex angeboten hatte. Erfahren Sie Details zur Urteilsbegründung, den schockierenden Chatverläufen und wie der Partner der Frau den entscheidenden Hinweis zur Überführung gab. 05.06.2026 Großangelegte Drogen-Razzia in und um Augsburg: Kriminalpolizei durchsucht 14 Objekte zeitgleich Monatelange verdeckte Ermittlungen des Rauschgiftkommissariats führten zu einem koordinierten Zugriff am Dienstagmorgen. Neben illegalen Substanzen stießen die Einsatzkräfte auf nennenswerte Mengen Bargeld sowie mutmaßliches Diebesgut. 19.05.2026 Verfahren wegen Untreue bei Friedhofsgebühren: Freisprüche am Amtsgericht Augsburg Keine strafbare Untreue: Drei städtische Angestellte wurden vom Vorwurf entlastet, unberechtigte Zuschläge bei Beerdigungen bewilligt zu haben. Die Angeklagten verwiesen im Prozess auf gravierende Systemmängel bei der Abrechnung. 07.05.2026 Paukenschlag im Mordprozess Haunstetten: Angeklagter belastet Ex-Partner schwer Nicht Anstiftung, sondern Täterschaft? Der Angeklagte behauptet vor Gericht, er habe lediglich Schmiere gestanden, während sein Ziehvater die Tat ausführte. Zudem berichtet er von massiven Drohungen gegen seine Geschwister. Die Schilderungen werfen ein völlig neues Licht auf die Rolle des erst kürzlich verhafteten Ex-Partners.