Urteil nach „Wahrheit oder Pflicht“: Bewährungsstrafe wegen sexueller Übergriffe

06. Mai 2026 , 13:57 Uhr

Ein Spielabend in Augsburg endete für einen jungen Mann vor dem Amtsgericht. Trotz seines Leugnens wurde er zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, nachdem er die klaren Grenzen einer Mitspielerin ignoriert haben soll.

Ein nicht vorbestrafter junger Mann wurde zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt, weil er bei dem Spiel „Wahrheit oder Pflicht“ unerwünschte sexuelle Handlungen an einer Mitspielerin verübt haben soll. Die Klägerin gab an, mehrfach die sexuellen Handlungen abgelehnt zu haben. Der Angeklagte soll sie trotzdem vorgenommen haben. Der junge Mann war vor dem Augsburger Amtsgericht nicht geständig.

Derzeit wird in sozialen Medien heiß diskutiert, ob das Sexualstrafrecht nochmals verschärft werden soll.

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