Weltmissionsmonat rückt Papua-Neuguinea in den Fokus

10. Oktober 2024 , 16:52 Uhr

Oktober ist der Monat der Weltmission. Es ist die größte katholische Solidaritätsaktion weltweit. Im Mittelpunkt steht diesmal ein Land im Pazifik: Papua-Neuguinea.

„Meine Hoffnung, sie gilt dir.“ Unter diesem Leitwort steht heuer der Monat der Weltmission. Im Zentrum der weltweiten Hilfsaktion stehen in diesem Jahr Projekte für Frauen und Kinder in Papua-Neuguinea. Dort haben mindestens 60 Prozent der Frauen bereits körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren, doppelt so viel wie der weltweite Durchschnitt. Und mehr als 30 Prozent der Menschen können nicht lesen und schreiben.

Pater Sylvester Warwakai ist in dieser Woche auf Einladung des päpstlichen Missionswerk Missio im Bistum Augsburg und erzählt in Schulen und Pfarreien über sein Land. Der Klimawandel setzt dem landwirtschaftlich geprägten Inselstaat sehr zu und insbesondere Kinder in entlegenen Regionen und Frauen haben kaum Chancen, sagt Pater Warwakai.

Das päpstliche Hilfswerk Missio unterstützt Schulprojekte und Frauenhäuser in Papua-Neuguinea, erzählt Anton Stegmair, Leiter der Abteilung Weltkirche im Bistum Augsburg.

In dieser Woche wird Pater Warwakai aus Papua-Neuguinea Schulen und Pfarreien im Bistum Augsburg besuchen und von der Situation in seinem Land berichten. Am Weltmissionssonntag, 27. Oktober, werden in allen Gottesdiensten Spenden für Missio gesammelt.

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