Anklage gegen mutmaßliche Drogenhändler im Landkreis Landsberg am Lech

02. April 2024 , 12:34 Uhr

Drogenhandel in nicht geringem Umfang dürfte man den Fund von fast fünf Kilogramm Marihuana und über einem Kilogramm Amphetamine und anderer Drogen in einer Wohnung nennen.

Fast fünf Kilogramm Marihuana, über zwei Kilogramm Haschisch, über ein Kilogramm Amphetamine und weitere Drogen hatte die Polizei in der Wohnung eines Mannes gefunden, den sie Anfang Dezember zuvor bei einem Rauschgifthandel beobachten und fassen konnte. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft am Augsburger Landgericht Anklage gegen ihn und noch einen weiteren mutmaßlichen Komplizen erhoben. Beiden wird vorgeworfen, seit mehr als einem Jahr einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln – vorwiegend mit Kokain – im Landkreis Landsberg am Lech betrieben zu haben. Einer lagerte und verkaufte dabei die Drogen, der andere schaffte sie herbei, teils über Hintermänner aus der Schweiz. Weiter fanden die Beamten in der Wohnung auch jede Menge Waffen, zum Beispiel eine Machete, und Bargeld in Höhe von 49.000 Euro. Beide Angeklagte sitzen derzeit in Untersuchungshaft in der JVA Augsburg. Den Männern drohen bis zu 15 Jahre Haft. Die Anklage muss noch offiziell zugelassen werden.

Das könnte Dich auch interessieren

16.04.2026 Bilanz zum Blitzermarathon: 200 Verstöße trotz Vorwarnung in der Region Rund 18.000 Fahrzeuge wurden während der Aktion kontrolliert. Während die Mehrheit sich an die Regeln hielt, registrierten die Beamten auf der Kreisstraße Richtung Lauingen eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 50 km/h. 16.04.2026 JVA Gablingen: Anklage gegen zehn weitere Mitarbeiter der „Sicherungsgruppe“ Der Skandal um die Justizvollzugsanstalt Gablingen weitet sich immer noch aus. Zehn ehemalige Mitglieder einer Spezialeinheit müssen sich wegen systematischer Misshandlungen, Nötigung und Freiheitsberaubung vor Gericht verantworten. 16.04.2026 Einigung im Tarifstreit: Gehälter im Augsburger Nahverkehr steigen um sieben Prozent Der Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr ist beigelegt. Nach zähen Verhandlungen zwischen ver.di und den Arbeitgebern steht nun fest: Die Beschäftigten erhalten deutlich mehr Lohn, und weitere Streiks in Augsburg sind damit abgewendet. 16.04.2026 Serie von Wildunfällen im Donau-Ries Innerhalb weniger Stunden wurden ein Hase und drei Rehe von Autos erfasst. Das Donauries ist seit Jahren ein Hotspot für Wildunfälle.