Die Veranstalter von Schwabens größtem Volksfest blicken auf ein erfolgreiches erstes Plärrerwochenende zurück. Der Start am Freitagabend verlief jedoch holprig: Oberbürgermeisterin Eva Weber benötigte beim traditionellen Fassanstich fünf Schläge, da ein Ring des Bierfasses defekt war.
Am Samstagmittag fand der große Plärrerumzug bei bestem Wetter statt. Rund 2.000 Teilnehmende und zahlreiche Schaulustige machten mit. Der Umzug war dieses Jahr von zunehmenden Sicherheitsvorkehrungen geprägt. Allein für den Umzug waren 50 Polizeifahrzeuge vorgeschrieben – 20 mehr als im Vorjahr. Dies ist eine Reaktion auf die jüngsten Attentate, bei denen Autos in Menschenmengen gesteuert wurden.
Erneut gab es auch Proteste von Tierrechtlern auf dem Rathausplatz. Sie kritisierten, dass die Tiere im Umzug durch laute Musik, dichtes Gedränge und die lange Wegstrecke stark belastet würden.